Wovor hast du Sorge?

Wovor hast du Sorge?

Ich könnte auch fragen, was macht dir Angst? Was beschäftigt dich? Welche Gedanken lassen dich  nicht los? Wann trifft deine Vergangenheit auf dein Jetzt? Und warum bekommst du es nicht los? Was lässt dich nicht los? Weshalb fällt es dir schwer abzugrenzen oder zu filtern?

Wenn du auf jemanden triffst der dich direkt mit seinen Sorgen und Ängsten konfrontiert, sich absichert, mit Aussagen wie: ich möchte bitte keine Vorwürfe, ich möchte keinen Stress, ich möchte keine Diskussionen? Was glaubst du könnte dahinter stecken? Und warum könntest du das denn überhaupt tun?

Wir wissen, gerade wenn wir uns selbst schon einmal mit unseren Themen und unser Persönlichkeit beschäftigt haben, dass wir einiges in uns haben, wo wir nicht immer gerne hinschauen. Manches wir aber auch schon gesehen haben und veränderten oder wir früher entdecken. Was also beschäftigt dich so sehr, dass du es nicht sehen willst oder in Angriff nimmst? Decken wir etwas auf oder wird entdeckt, kann uns das verunsichern, Angst machen, verletzen. Im besten Fall, sind wir offen und öffnen uns, und springen über unseren Schatten, sind dankbar und erleichtert. Das heißt, wir sind froh, es endlich nicht mehr zu verstecken, nicht mehr umgehen zu müssen, sondern klar und hilfreich uns und dieses Thema begegnen.

Mir hilfts ungemein. auch wenns unangenehm ist, weh tun kann, deutlich ist. Kritik oder offene Kommunikation sind großartige Unterstützer. Im Finden deiner Werte, deiner Fähigkeiten, deiner Ziele und Wünsche, deiner Gefühle, deiner Präsenz und Wahrhaftigkeit.

Mut gehört dazu und eigener Wille und Glaube an dich und deiner Verlässlichkeit.

Freue dich auf deinen Prozess, egal wo du gerade stehst. Und freue dich jeden Moment deines Weges zu bestreiten.

 

Deine Kirsten